Mit dem Beginn der Wechseljahre sollte man auch die Ernährung umstellen, damit man leichter durch die Wechseljahre kommt.
Eine vollwertige Ernährung mit viel Obst und Gemüse, wenig Fett und Zucker ist in den Wechseljahren wichtiger denn je. Mit der nachlassenden Produktion an Östrogenen steigt das Risiko, an Arteriosklerose und Osteoporose zu erkranken.
Wichtig zur Vorbeugung von Osteoporose ist die ausreichende Versorgung mit genügend Kalzium. Milch- und Milchprodukte sind hier die wichtigsten Lieferanten. Vor allem Käse wie Butter- oder Bergkäse, Gouda und auch Emmentaler enthalten viel Kalzium. Auch Ruccola, Beeren, Fenchel, Grün- und Chinakohl, Tofu, Haselnüsse, Mandeln und Sesam zählen zur knochengesunden Ernährung.
Nahrungsmittel wie Cola, Wurst, Schweinefleisch, Schmelzkäse, Hefe und Fleischextrakte sind dagegen die reinsten Kalziumräuber. Bei Spinat, Rote Beete, Mangold, Rhabarber und Schokolade ist genauso Vorsicht geboten.
Auf schwer verdauliche Speisen wie, stark gewürztes Essen, Kaffee, schwarzer Tee und Alkohol sollte man ebenso verzichten: Sie begünstigen Hitzewallungen und Schwitzen.
Nur 30 Prozent der täglichen Kalorienzufuhr sollte aus Fett stammen. Deshalb sollten fettreiche Lebensmittel gegen fettärmere Varianten ausgetauscht werden.
Statt Zucker enthalten Lightprodukte oft künstliche Süßstoffe. Auf die erwartete, aber schließlich nicht folgende Nährstoffzufuhr reagiert der Organismus mit einem vermehrten Hungergefühl und deshalb sollte darauf verzichtet werden.
Sich an Kohlenhydratreichen Lebensmitteln, wie z.B. Kartoffeln, Nudeln, Reis, Brot und anderen Getreideprodukten satt zu essen, ist daher sinnvoller.
Der sogenannte Rettungsring um Bauch und Rippen ist ungesünder als Fettreserven an Oberschenkeln oder Po. Das Körpergewicht sollte sich dennoch in einem normalen Rahmen bewegen und durch ballaststoffreiche, zucker-, kochsalz- und kalorienarme Ernährung gehalten werden.
Obst und Gemüse enthalten kaum Kalorien und liefern zudem wichtige Vitamine, Mineral- und Ballaststoffe, die der Körper mit zunehmenden Alter schlechter abbauen kann und deshalb mehr verbraucht.
Ebenso wichtig ist das Trinken. Zwei Liter am Tag ist hier das Minimum. Am besten davon ist Mineralwasser mit hohem Kalziumgehalt, als Alternative eignen sich Schorlen mit wenig Saft, Früchte- und Kräutertees.
Absolut tabu sollten in den Wechseljahren die Nulldiäten sein. Wer langsam und mit regelmäßigen Mahlzeiten abnimmt, erspart sich nicht nur den Heißhunger, sondern auch den Jojo-Effekt.
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