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Nicht jeder Arbeitnehmer kümmert sich rechtzeitig


Obwohl längst bekannt ist, wie wichtig ein zusätzlicher Schutz gegen die finanziellen Folgen einer Berufsunfähigkeit ist, kümmern sich längst nicht alle Arbeitnehmer darum.

So steht seit rund fünf Jahren fest, dass es heute keinen nennenswerten Schutz von staatlicher Seite gibt, der bei einer Berufsunfähigkeit finanziell weiter helfen kann.

Vorsorge sollte der weitsichtige Zeitgenosse nicht nur betreiben, wenn es um die Absicherung für den Ruhestand geht, sondern ebenso sollte eine entsprechende Vorsorge betrieben werden, die vor den finanziellen Folgen einer Berufsunfähigkeit schützen soll.

Wer dann mit leeren Händen dasteht, weil das gewohnte Einkommen ausfällt, ist nicht nur allein betroffen. Durch finanzielle Engpässe sind auch Familienmitglieder betroffen, wenn die Lebensgrundlage entfällt.

Neben einer gezielten Altersvorsorge und einer Haftpflichtversicherung gehört eine Berufsunfähigkeitsversicherung somit zu den wichtigsten Versicherungen. Wer zudem noch die Ausbildung von Kindern finanzieren muss oder gar Wohneigentum besitzt, das noch abgezahlt werden muss, findet sich schnell vor dem finanziellen Ruin wieder.

Der Sicherheitsorientierte, der die mit einer Berufsunfähigkeit verbundenen finanziellen Schwierigkeiten auffangen möchte, sollte mit dem Abschluss einer Police nicht unnötig lange warten. Grundsätzlich gilt, dass mit steigendem Alter die Chancen sinken, auch tatsächlich noch einen geeigneten Versicherer zu finden. Grundsätzlich sind diese nicht verpflichtet, jeden aufzunehmen.

Gehört man zu denjenigen, die abgelehnt wurden, sollte man dennoch weiter auf die Suche gehen und Versicherungsvergleiche unternehmen. Schließlich bewerten die einzelnen Versicherer die berufsbedingten Risiken und andere einschränkende Kriterien unterschiedlich, sodass ein Arbeitnehmer dennoch die Chance hat, für einen entsprechenden Schutz zu sorgen.

Wer Versicherungsvergleiche anstellt, sollte auch gezielt danach fragen, ob eine Absicherung bis zum Ende der Lebensarbeitszeit möglich ist. So fordern auch Verbraucherverbände, dass sich Versicherer verstärkt auf die Neuregelungen hinsichtlich der Rente mit 67 Jahren einstellen sollen.

Allerdings tun sich viele Versicherer noch schwer, einer Verlängerung statt zu geben, ohne dass eine erneute Gesundheitsprüfung vorgenommen werden muss.

Der Grund dafür liegt in der Tatsache, dass sich die Risiken mit dem steigenden Lebensalter der Versicherungsnehmer für eine Versicherung erhöhen, eine Rente zahlen zu müssen.

Dennoch sollten auch Fragen hinsichtlich einer Erweiterung des Versicherungsschutzes bei Versicherungsvergleichen gestellt werden, um die günstigsten Konditionen zu nutzen.


Autor:
Robert Jacobi
E-Mail:
robert-jacobi@gmx.de
Datum:
29.10.2007 - 11:09:00 Uhr
Kategorie:
Versicherungen