Viele Hobby-Musiker sind meist auf der Suche nach neuen Liedern, die sie auf ihren Instrumenten nachspielen können. Dazu benötigen sie aber häufig mehr, als nur die Texte der aktuellen Lieder. Wer ein Instrument spielt, wie zum Beispiel Gitarre oder auch Keyboard, benötigt in erster Linie auch Noten oder Akkorde.
Diese findet man auch im Internet über eine der vielen Suchmaschinen. Nach Eingabe des gewünschten Suchbegriffes erhält man viele Seiten, die nicht nur Songtexte anbieten, also wird man hier in jedem Falle fündig.
Schaut man sich als Laie einmal solche Lieder etwas genauer an, dann wird man feststellen, dass die meisten Lieder sich aus drei einfachen Akkorden zusammen setzen, was zum Teil doch recht erstaunlich ist, wenn man bedenkt, das einige Lieder doch recht anspruchsvoll und schwierig klingen.
Was ist eigentlich ein Akkord?
Als Akkorde bezeichnet man letztlich nichts anderes als das Zusammenspiel mehrerer Noten zur gleichen Zeit. Nehmen wir als Beispiel einmal eine Gitarre, die in der Regel sechs Saiten hat. Durch das gleichzeitige Abdrücken verschiedener Saiten erhält man aber einen anderen Ton, als wenn man die Gitarre ohne das Abdrücken einer einzigen Saite erhält. Drückt man nun einige Saiten nach einem vorgegebenen Muster ab, so ist dies ein Akkord.
Einige Musiker benötigen zum Nachspielen neuer Lieder nicht mal eine Vorgabe von Akkorden. Lediglich ihr gut ausgebildetes Gehör reicht häufig schon aus, um einen bestimmten Akkord zu erkennen.
Das wird ein Gitarrenschüler, der gerade erst seine erste Stunde hat, natürlich eher nicht schaffen. In einer Gitarrenschule wird man wohl mit den einfachsten Akkorden beginnen. Das ist in der Regel das Em (E-Moll) Hier werden lediglich zwei Finger benötigt. Nimmt man nun einen zweiten Akkord hinzu, in diesem Fall das "D" (D-Dur) so kann man mit ein wenig Übung schon gleich nach der ersten Unterrichtsstunde einige Lieder spielen. Der Song "Lady in Black" von "Uriah Heep" besteht letztlich nämlich aus genau diesen beiden Akkorden.
So einfach wird es natürlich sicherlich nicht weitergehen, denn spätestens wenn es um das Erlernen der so genannten Barrégriffe geht, fangen einige Schüler an, mit ihren Fingern zu kämpfen, denn im Gegensatz zu der herkömmlichen Griffen, drückt man bei einem Barrégriff mit dem Zeigefinger zusätzlich einen ganzen Bund ab, was sich gerade in der Anfangszeit als ziemlich schwierig erweisen könnte.