Soziologie Das Soziale wissenschaftlich betrachtet. Die akademische Disziplin der Soziologie als Teil der Gesellschaftswissenschaften nimmt menschliche Vergemeinschaftungs- und Vergesellschaftungsformen unter die Lupe. Es geht also erstens um das Leben etwa in Familien und sonstigen sozialen Gruppen und zweitens um die organisatorischen Strukturen zum Beispiel von Gesellschaften oder Staaten. Von Interesse ist hier demnach, wie soziale Gefüge und soziales Handeln strukturell beschaffen sind, und wie der soziale Wandel verläuft, dem diese unterworfen sind. Der Begriff Soziologie geht auf Auguste Comte (1798-1857) zurück. Das Fundament zu ihrer Etablierung lieferten die Begründer dieses Faches, wie beispielsweise Emile Durkheim (1858-1917), Max Weber (1864-1920), Georg Simmel (1858-1918) oder Herbert Spencer (1820-1903). |