Elektronik Vor ziemlich genau 100 Jahren (1906) entwickelte der Amerikaner Packard das erste Halbleiterbauteil, eine Siliziumdiode. Seitdem wird in diesem Bereich der Elektrizitätslehre, der Elektronik, geforscht und in immer kürzeren Zeitabständen neue Bauteile entwickelt. Sie arbeiten mit Elektronenströmen und positiven Ladungen. Ihre elektrischen Eigenschaften werden mit Hilfe verschiedener Energieformen (Licht, Wärme, Magnetismus, elektrischer Spannung und Felder) verändert. Die technischen Ausführungen einzelner Bauteile besitzen nur noch Molekulargrößen.
Selbst die aufwendigsten Schaltungen sind mikroskopisch klein, entsprechend schnell sind die Schaltgeschwindigkeiten dieser hoch integrierten Module. Man bezeichnet diesen Elektronikbereich als Mikroelektronik. Sie findet nahezu in allen technischen Geräten Anwendung. Von Vorteil sind geringster Platz- und Energiebedarf, sowie vielseitige Programmierbarkeit. Im Bereich der Leistungselektronik dagegen werden Halbleiter eingesetzt, die hohe Ströme ohne jegliche Abnutzung schalten können. Dank moderner Elektronik werden Lichtquellen sensorgesteuert. Die Lichtquellen selbst bestehen ebenfalls aus Halbleitern, sogenannten LED's. Ein besonderer Bereich der elektronischen Optik ist die Lasertechnik. Der Begriff "Digitalkamera" umschreibt die komplette Anwendung der Elektronik, die ein reales optisches Bild mittels Mikroelektronik (Mikroprozessor) in Bildpunkte umwandelt auf einen Halbleiter-Datenträger speichert. Auch die Energieumwandlung von Licht in Elektrizität auf höheren Leistungsstufen ist nur mittels elektronischer Bauteile (Solarelemente) möglich. Keine andere Technologie hat so viele Veränderungen der technischen Welt und Einfluss auf die Lebensgewohnheiten ihrer Anwender hervorgerufen wie die Elektronik. Ihre Mikrochips sind täglich millionenfach benutzte Werkzeuge der oft zitierten "Globalisierung". |