Den richtigen Boxsack kaufen

Training am Boxsack
Training am Boxsack

Möchten Sie sich einen Boxsack kaufen, ist die Wahl für das richtige Gerät nicht sehr einfach. Im Fachgeschäft wie auch im Internet finden sich zahlreiche Angebote, bei denen auch so mancher Profi den Überblick verliert.

Gerade für ein wiederholtes Training ist der richtige Boxsack unerlässlich. Dabei ist wichtig zu, dass Boxsack nicht gleich Boxsack ist. Die Unterschiede sind vielleicht nicht sofort offensichtlich, aber doch entscheidend für den Trainingsablauf.

Der Boxsack – diese Arten gibt es

Zum einen gibt es die sogenannten Maisbirnen. Der Herkunft der Bedeutung lässt sich in diesem Fall sogar direkt vom Namen herleiten. Es stimmt wirklich, dass ein Boxsack dieser Ausführung mit echten Mais befüllt wird. Der gefüllte Sack ähnelt im Nachhinein der Form einer Birne. Bei Händlern werden sowohl bereits befüllte als auch leere Maisbirnen angeboten.

Die Befestigung erfolgt mithilfe der Dreipunktketten, welche an der Decke festgemacht werden. Eine andere Varianten der Befestigung ist das Anbringen an einem Gestell. Dadurch ist der Boxsack flexibel. Am besten eignet sich eine Maisbirne für das Zielpunkt-Training und das Upper-Cut.

Eine andere gute Lösung ist der allseist bekannte Punching Ball. Dieser meist aus Leder oder Kunstleder gefertigte Boxsack ist, ebenso wie die Maisbirne, frei beweglich. Das Training lässt sich somit flexibel gestalten. Ein Punching Ball auf einem beweglichen, federnden Modell wird in Fachkreisen als Doppelendball bezeichnet. Dieses Gerät ist vor allem als Boxstand erhältlich und nimmt vergleichsweise viel Platz ein.

Eine Boxstation benötigt weniger Platz. So ein Punching Ball ist bei Erhalt meist schon befüllt. Sollte dies beim Erwerb nicht der Fall sein, können Sie ihn einfach selber beschweren. Am besten eignen sich Textilien und Schaumstoffe für die Befüllung. Eine Mischung aus beiden Elementen ist ebenfalls möglich. Gut geeignet ist der Ball sowohl für das Faust- als auch für ein Fußtraining. Die Kondition lässt sich somit gut trainieren.

Vielleicht bevorzugen Sie Schlagpolster oder auch Pratzen. Bei diesen Geräten verwendet man Polster, welche mehrfach beschichtet sind. Wichtig für Sie zu wissen ist, dass es sich hierbei weniger um einen echten Boxsack handelt , als um Trainingshilfen. Der Trainer bewegt sich im Boxring mit und unterstützt Sie als Sportler aktiv. Eine Vielfalt an Kampftechniken kann somit trainiert werden.

Das sollten Sie ausgeben

Klären Sie schon im Voraus, wie wichtig Ihnen das Boxsack Training ist und, ob Sie es lediglich als Hobby oder als regelmäßige Sportart betreiben möchten. Je nachdem, sollten Sie unterschiedlich hohe Summen an Geld investieren. Womöglich können Sie durch sorgfältige Planung sehr viel Geld einsparen. Wichtig und erlässlich ist in jedem Fall die richtige Qualität. Das Material muss
haltbar und belastbar sein. Zudem unterscheidet man zwischen auflbasbaren und fertigen Boxsäcken.

Die aufblasbaren Modelle lassen sich besser transportieren und flexibler einsetzen. Insbesondere bei Kunststoff ist auf Qualität zu achten. Nur zu oft können Risse und andere Schäden zum vorzeitigen Beenden des Trainings führen. Es wäre schade, um das Geld. Deshalb ist ein genaues Hinsehen wichtig. Hochwertiger in der Fertigung sind Lederboxsäcke oder Modelle, bestehend aus Nylon. Der Nylonsack kann bereits ab einem Preis von rund 35 Euro erworben werden.

Ein Gerät aus Leder kann durchaus bis zu 100 Euro kosten. Auch bei dieser Variante sind befüllte und noch nicht befüllte Modelle zu unterscheiden. In jedem Fall muss das CE-Zeichen gut ersichtlich sein. Dieses Symbol kennzeichnet eine vorherige Prüfung und somit auch Sicherheit und Qualität. Weniger wichtig bei
der Auswahl des Sportgerätes sind die Farben und die Materialien der Aufhängungen (Leder, Stoff oder Kette). Am wichtigsten ist doch, dass der Boxsack hält und strapazierfähig ist.

Der richtige Platz

Eine Wandhalterung ermöglicht festen Halt und kann bis zu 120 Kilogramm belastet werden. Eine der üblichsten Methoden ist der Boxsackhaken. Dieser wird für hängende Säcke verwendet. Eine Sicherheitskette hilft beim Halten.

Alternativ können Sie sich aber auch für einen Standboxsack entscheiden. Diese Modelle benötigen keinerlei Wand- oder Deckenbefestigung und können somit auch problemlos von Laien benutzt werden. Ein weitere Vorteil ist die mobile Einsatzmöglichkeit, da der Standboxsack einfach mitgenommen werden kann.

 

Wenn Sie sich für eine Boxstation entscheiden, benötigen Sie viel Platz, haben aber ein effektiveres Training.